Ohne US-MilitärInterventionen kein US-Imperialismus

kanonenbootpolitik

An diesem Tag, 10.09.1909: US-Militärintervention in Nicaragua

An diesem Tag im Jahr 1909 griffen die USA militärisch in Nicaragua ein, nachdem sie dort selbst einen Aufstand inszeniert hatten. Zuvor hatte Nicaraguas Präsident US-Unternehmen verstaatlicht und stellte gute Beziehungen zu Deutschland und Japan her.

TextAuszug 😦

Um sich seiner zu entledigen, griff Washington im Jahr 1909 zu dem schon seinerzeit in Zentral- und Lateinamerika bestens bewährten Mittel der von außen herbeigeführten Revolution. Mit Beginn der Revolution am 10. September trafen US-Kriegsschiffe an der Küste Nicaraguas ein, um US-Bürger zu schützen.

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Die anschließend von Washington eingesetzte Regierung unter dem neuen Präsidenten Juan José Estrada schloss mit den USA am 27. Oktober den zunächst geheimen Dawson-Pakt ab, der die Inanspruchnahme einer Anleihe der US-Banken Brown Brothers & Co. (später „Brown Brothers Harriman & Co.“, mitbegründet von Prescott Bush, Großvater des früheren US-Präsidenten George W. Bush) und J. & W. Seligman & Co. (Mitbegründer von Standard Oil und General Motors) in Höhe von 15 Millionen Dollar vorsah. Zudem wurde den USA die Kontrolle über das gesamte Zollwesen Nicaraguas übertragen.

Die Bevölkerung Nicaraguas war mit der politischen Situation als US-Protektorat nicht einverstanden, worauf es erneut zu Unruhen kam und Estrada zugunsten des angeblichen Revolutionsführers Adolfo Diaz abdankte. Dieser genoss jedoch ebenso wenig das Vertrauen der Bürger, worauf es 1912 eine weitere Revolution gab und Zollämter, Eisenbahnen und Schiffe zurückerobert wurden. Auf Veranlassung der oben genannten Banken entsandten die USA acht Kriegsschiffe, 125 Offiziere und 2.600 Soldaten nach Nicaragua und schlugen die Revolution nieder.

Ähnliches ereignete sich in diesem Zeitraum (Ende 19., Anfang 20. Jahrhundert) auch in Guatemala, Honduras, San Salvador, Costa Rica, Kolumbien und weiteren Staaten. Wirtschaftliche Interessen standen dabei stets im Vordergrund. Parallelen zum heutigen Vorgehen der USA in der arabischen Welt sind nicht von der Hand zu weisen.

Den ganzen Artikel von Bürgender lesen :
http://www.gegenfrage.com


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Verbrechen des US-Imperialismus nach 1946

Eine ÜbersichtAuszug Süd-MittelAmerika

1954, Guatemala: Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung Arbenz in Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company verstaatlichen will. Unter der von der CIA ins Amt gehievten Militärdiktatur werden 140.000 Indios umgebracht oder verschwinden spurlos.

1964, Brasilien: Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt vorsichtige soziale Reformen in Gang. Als er Höchstgrenzen für den Abfluss von Profiten ins Ausland erläßt und eine Tochter des US-Konzerns ITT verstaatlicht, organisiert die CIA einen Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht.

1967, Bolivien: Die CIA dirigiert den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische Guerilla und auch die Festnahme der Gruppe von Che Guevara, der ermordet wird.

1972 ff., Honduras: Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978 oktroyieren die USA eine Verfassunggebende Versammlung, zu deren Wahl Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind (1980).

1976, Argentinien: Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land. Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer. Die CIA baut Buenos Aires zu ihrer Zentrale aus, von wo sie Mordkommandos gegen missliebige Personen und Gruppen in ganz Lateinamerika entsendet.

1981/85, Nicaragua: Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert d US-Regierung den Aufbau und Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich v allem aus Soldaten und Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Dieser Einsatz von mehreren tausend „Contras“ widerspricht einer ausdrücklichen Festlegung des US-Kongresses. Die US-Piloten schaffen über Costa Rica, Honduras und Panama Waffen heran, auf dem Rückflug mit die USA nehmen sie Drogen mit, die auf diese Weise in die USA gelangen. Partner der CIA ist das Drogenkartell von Medellin. 1986 stellt der Internationale Gerichtshof in Den Haag fest, dass die paramilitärischen Aktionen der USA das Völkerrecht verletzt haben.

1981/92 ff., El Salvador: Die FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti) wird zur bestimmenden Kraft gegen die von den USA eingesetzte Regierung. Der CIA-Agent Roberto d’Aubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen Tausende Regimegegner umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluss 1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort, was von den UN mehrfach verurteilt wird.

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1983, Grenada: Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die linke Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über vierhundert Grenadanier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden umgebracht.

1986, Bolivien: US-Armeeeinheiten kontrollieren weite Teile des Landes, angeblich um den Kokainanbau und -handel zu bekämpfen.

1989/90, Panama: Ein Bombardement zerstört Teile von Panama City. 27.000 US-Soldaten übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega. Über 2.000 Menschen sterben, 15.000 werden obdachlos. Angeblich geht es um die Verhaftung Noriegas, dem Drogenhandel vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das der Expräsident jahrelang mit Wissen und zum großen Teil im Auftrag der CIA begangen hat. Die Invasion findet zwei Monate vor den Wahlen in Nicaragua statt, bei denen die Sandinisten mit guten Aussichten antreten.

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http://www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/US-Verbrechen.htm

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Eine Antwort zu Ohne US-MilitärInterventionen kein US-Imperialismus

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