RattenFängerVersprechen : Der Zettel hier ist tausend Kronen wert

Johann Wolfgang von Goethe – Faust II – Papiergeld

“..

Kanzler
Beglückt genug in meinen alten Tagen. –
So hört und schaut das schicksalschwere Blatt,
Das alles Weh in Wohl verwandelt hat.
»Zu wissen sei es jedem, der’s begehrt:
Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.
Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,
Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.
Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz,
Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.«

Kaiser
Ich ahne Frevel, ungeheuren Trug!
Wer fälschte hier des Kaisers Namenszug?
Ist solch Verbrechen ungestraft geblieben?

Schatzmeister
Erinnre dich! hast selbst es unterschrieben;
Erst heute nacht. Du standst als großer Pan,
Der Kanzler sprach mit uns zu dir heran:
»Gewähre dir das hohe Festvergnügen,
Des Volkes Heil, mit wenig Federzügen.«
Du zogst sie rein, dann ward’s in dieser Nacht
Durch Tausendkünstler schnell vertausendfacht.
Damit die Wohltat allen gleich gedeihe,
So stempelten wir gleich die ganze Reihe,
Zehn, Dreißig, Funfzig, Hundert sind parat.
Ihr denkt euch nicht, wie wohl’s dem Volke tat.
Seht eure Stadt, sonst halb im Tod verschimmelt,
Wie alles lebt und lustgenießend wimmelt!
Obschon dein Name längst die Welt beglückt,
Man hat ihn nie so freundlich angeblickt.
Das Alphabet ist nun erst überzählig,
In diesem Zeichen wird nun jeder selig.

Kaiser
Und meinen Leuten gilt’s für gutes Gold?
Dem Heer, dem Hofe gnügt’s zu vollem Sold?
So sehr mich’s wundert, muß ich’s gelten lassen.

Marschalk
Unmöglich wär’s, die Flüchtigen einzufassen;
Mit Blitzeswink zerstreute sich’s im Lauf.
Die Wechslerbänke stehen sperrig auf:
Man honoriert daselbst ein jedes Blatt
Durch Gold und Silber, freilich mit Rabatt.
Nun geht’s von da zum Fleischer, Bäcker, Schenken;
Die halbe Welt scheint nur an Schmaus zu denken,
Wenn sich die andre neu in Kleidern bläht.
Der Krämer schneidet aus, der Schneider näht.
Bei »Hoch dem Kaiser!« sprudelt’s in den Kellern,
Dort kocht’s und brät’s und klappert mit den Tellern.

Mephistopheles
Wer die Terrassen einsam abspaziert,
Gewahrt die Schönste, herrlich aufgeziert,
Ein Aug’ verdeckt vom stolzen Pfauenwedel,
Sie schmunzelt uns und blickt nach solcher Schedel;
Und hurt’ger als durch Witz und Redekunst
Vermittelt sich die reichste Liebesgunst.
Man wird sich nicht mit Börs’ und Beutel plagen,
Ein Blättchen ist im Busen leicht zu tragen,
Mit Liebesbrieflein paart’s bequem sich hier.
Der Priester trägt’s andächtig im Brevier,
Und der Soldat, um rascher sich zu wenden,
Erleichtert schnell den Gürtel seiner Lenden.
Die Majestät verzeihe, wenn ins Kleine
Das hohe Werk ich zu erniedern scheine.

Faust
Das übermaß der Schätze, das, erstarrt,
In deinen Landen tief im Boden harrt,
Liegt ungenutzt. Der weiteste Gedanke
Ist solchen Reichtums kümmerlichste Schranke;
Die Phantasie, in ihrem höchsten Flug,
Sie strengt sich an und tut sich nie genug.
Doch fassen Geister, würdig, tief zu schauen,
Zum Grenzenlosen grenzenlos Vertrauen.

Mephistopheles
Ein solch Papier, an Gold und Perlen Statt,
Ist so bequem, man weiß doch, was man hat;
Man braucht nicht erst zu markten, noch zu tauschen,
Kann sich nach Lust in Lieb’ und Wein berauschen.
Will man Metall, ein Wechsler ist bereit,
Und fehlt es da, so gräbt man eine Zeit.
Pokal und Kette wird verauktioniert,
Und das Papier, sogleich amortisiert,
Beschämt den Zweifler, der uns frech verhöhnt.
Man will nichts anders, ist daran gewöhnt.
So bleibt von nun an allen Kaiserlanden
An Kleinod, Gold, Papier genug vorhanden.

Kaiser
Das hohe Wohl verdankt euch unser Reich;
Wo möglich sei der Lohn dem Dienste gleich.
Vertraut sei euch des Reiches innrer Boden,
Ihr seid der Schätze würdigste Kustoden.
Ihr kennt den weiten, wohlverwahrten Hort,
Und wenn man gräbt, so sei’s auf euer Wort.
Vereint euch nun, ihr Meister unsres Schatzes,
Erfüllt mit Lust die Würden eures Platzes,
Wo mit der obern sich die Unterwelt,
In Einigkeit beglückt, zusammenstellt.

…”

http://gutenberg.spiegel.de/buch/3645/13

gefunden bei Gerhard Bauer
https://deutscheseck.wordpress.com/2016/04/01/johann-wolfgang-von-goethe-faust-ii-papiergeld-2/

Privates ScheinGeld der RattenFänger

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Faust – Prolog im Himmel

keuronfuih

Veröffentlicht am 05.08.2013

Historischer Faust

Goethes Faust spielt in Deutschland zur Zeit des ausgehenden Mittelalters. Denn der historische Doktor Johann (oder: Georg) Faust soll 1480 in Knittlingen (Baden-Württenberg) geboren, und 1540 gestorben sein (oder der Teufel rief in ab?). Heute steht in Knittlingen ein Faustmuseum.

1506 wird der Gelehrte erstmalig erwähnt. So ist überliefert, er habe die Wissenschaften seiner Zeit – Jurisprudenz, Theologie, Medizin – durch Astrologie und Alchemie untergraben, und so bis an den Rand der Scharlatenerie hin betrieben. Er hatte den zweifelhaften Ruf eines „Zauberers“ und „Schwarzkünstlers“. Man vermutete in ihm zudem einen Wahrsager, denn er las in Händen und erstellte Horoskope. Weiterhin sagte man ihm nach, er habe mit dem Teufel paktiert, von dem er „einen Geist namens Mephistopheles zu seinem Dienst bekommen“ habe.

1587 erscheint das „Volksbuch“, die Historia von D. Johann Fausten. Es handelte sich um eine Sammlung von Geschichten aus dem Leben des Faust, die den Frömmigen und die Gläubigen erbauen sollten.

Um 1592 schuf in England der Dramatiker Christopher Marlowe (1564-1593) eine einflußreiche Fassung: das Stück The tragical History of Doctor Faustus. Marlowe selbst soll erstochen worden sein. Sein Stück wurde 1594 posthum in London uraufgeführt und kam über englische Puppenspieler auch nach Deutschland, wo die Sage um Fausts „Verdammnis und Höllenfahrt“ noch blühte.

Dem kleinen Goethe spielte die Großmutter die „Faustussage“ immer wieder gerne mit den Handpuppen vor. Offensichtlich ein prägendes Erlebnis – für alle Freud-Anhänger.

Faust Teil 1

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.

🙂

Wo sind die Kreativen dieser Zeit?

Aus solchen Bühnen des Schauteufellaufs hat keine Rockgruppe auch nur einen Ton verloren! Es gehört die „Drei-Groschen-Oper“ auf die Bühne. Wie es scheint ist heute Bayreuth mit seinen Wagner-Inzenierungen protestisch fortschrittlicher als die Prostesbewegung!

Wo ist die Aufführung des „Prologes aus Faust“, mit Mephisto und „dem lieben Gott“ – in neuer Inszenierung? Bis heute stieg noch kein “ moderner Zarathustra“ vom Berg des Olymps herabund verkündete den Tod des Wirtschaftswachstums, mit dem Abgesang vor den Toren „einer Stadt“.

Rockgruppen sind kein Protest. auch der Rapper ist nur ein Bürgerlicher, der sich am Protest eine goldene Nase verdient.

Wo ist die Aufklärung?

Mir scheint es fast so, als ob Kindergärnterinnen einen netten Protestzug zu Ehren der G7-Gruppe organisiert hätten, mit vielen bunten Fahnen und netten Reimen – Soziologen bzw. Pädagogen eben, die es gewohnt sind Menschen zu manipulieren anstatt die eigenen geistige Freiheit zu fördern.

Wo ist der „Gefangenen Chor“, der in Lumpen von seiner Unterdrückung sing und mit Streik seine Freiheit erzwingt? Die Völker kennen die Signale und verstehen sie doch nicht. Die „Internationale“ ist die Menschheit als ein Volk, das nicht danach strebt, sich einen Hirten zu berufen.

Wo ist die Aufklärung geblieben?

Die Aufklärung wird zum Kabarettstück des Bürgertums. Der Protestler verhöhnt sich heute selbst, als besserer Herrenmensch, der nun nach der Hirtenschaft strebt, anstatt sich der Freiheit verpflichtet zu fühlen. Wer Humanismus unter der Prämisse von Wirtschaftswachstum anstrebt, verschreibt sich genau dem Gegenteil. Freiheit beginnt da, wo kein Mensch mehr nach dem Vorbild eines Hirten strebt.

Den ganzen Artikel von PolitProfiler lesen :
http://politikprofiler.blogspot.de/2015/06/g7-antistatussymbole-als-neue.html

🙂

»Der größte Trick des Teufels ist es, den Menschen einzureden, dass es ihn gar nicht gibt.«

Mephisto will und bekommt die “Besten”.
Sie haben Erfolg und verkaufen dafür ihre Seele.

“Dämonen, weiß ich,
wird man schwerlich los”
Der illuminat Johann Wolfgang von Goethe hat das mit seinem Faust ausgedrückt.

Goethe liess seinen Mephisto – den Teufeln, im Faust – nicht umsonst sagen: Ich bin ein Teil des Ganzen … will stets das Böse und schaffe das Gute ….!

https://bilddunggalerie.wordpress.com/2015/12/29/seid-vorsichtig-satan-ist-kein-mythos/

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Privates PapierGeld der RattenFänger
Geld entsteht aus dem Nichts

joggler66

Veröffentlicht am 10.08.2013

Die meisten Menschen denken, dass Geld vom Staat einfach gedruckt und beliebig erzeugt wird. Die Wahrheit jedoch ist: Nur 2 % des sich im Umlauf befindlichen Geldes sind vom Staat geschaffene Münzen und Noten. Wie kommen die restlichen 98 % des Geldes zustande? Antwort: Geld kommt nur — und das ausnahmslos — über Kredite zustande! Das bedeutet: Die Banken lassen über die jeweiligen Noten-/Nationalbanken„ imaginäres Geld“ entstehen, indem sie Kredite an Staaten, Privatpersonen und Firmen gewähren. Und dieses „Geld“, das es nur als so genanntes Giralgeld und nicht real als Noten oder Münzen gibt, verschwindet wieder, wenn der Kredit zurückbezahlt wurde. Unser Finanzsystem erlaubt es den Banken nahezu unbegrenzt, Kredite zu vergeben. Man nennt das ein fraktionelles Kreditsystem. Die Fraktion (Teil) zur Kreditvergabe ist die Einlage oder die verpfändete Sicherheit eines Bürgers bei der Bank. Aufgrund dieser Einlage/Verpfändung kann die Bank bei der jeweiligen Noten-/Nationalbank unglaublicherweise das bis
zu 9fache an neuem Kredit schöpfen und gegen Zinsen verleihen. Man nennt diese leistungslose Kreditschöpfung auch Fiat Money — „Es werde Geld!“ Und zwar aus nichts! Somit leben Banken davon, dass sie den Menschen für „nichts“ Zinszahlungen abverlangen und diese dafür letztlich auch noch bürgen müssen. Wer hat dieses ungerechte System erfunden? Wer hat es legitimiert? Wie lange lassen wir diesen Schwindel eigentlich noch zu?

http://www.klagemauer.tv/index.php?a=…

Über Reiner Dung

BildHauer - BildDung für das VOLK https://bildreservat.wordpress.com/ http://bilddung.wordpress.com/ https://bilddunggalerie.wordpress.com http://pleitegeier-pofinger.blogspot.de/ http://bild-dung.blogspot.com/
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2 Antworten zu RattenFängerVersprechen : Der Zettel hier ist tausend Kronen wert

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