Die Hölle in amerikanischen KriegsGefangenenLagern

Ungeheuerliche Verbrechen eines Lagerkommandanten

Südstaaten-Captain Henry Wirz wird vor Gericht gestellt.

Die Presse 7.9.1865

Furchtbare Anklage. Wenn von den gegen den früheren südstaatlichen Capitän Henry Wirz gerichteten Anklagen sich auch nur ein geringer Bruchteil beweisen lässt, so würde es hinreichen, ihn als eines der scheußlichsten Ungeheuer zu brandmarken, die je ein Krieg erzeugt hat. Die ersten Punkte der Anklage lauten darauf, dass in dem unter des Capitäns Commando stehenden Gefängnisse in Andersonville zehntausend nordstaatliche Kriegsgefangene wegen unzureichender Nahrung, verpesteten Trinkwassers, Mangels an ärztlicher Pflege, furchtbarer Bestrafungen für geringfügige oder erdichtete Vergehen, umgekommen seien; dass dreihundert derselben von den Schildwachen erschossen worden seien, weil sie eine ungenügend bezeichnete und an vielen Stellen imaginäre Grenzlinie überschritten hätten; dass Wirz wilde Bluthunde auf solche Gefangene gehetzt habe, die einen Fluchtversuch machen wollten, wodurch fünfzig zerrissen oder zu Tode verstümmelt worden seien; dass Wirz weiterhin unter dem Vorwande der Vaccinirung (gemeint ist: Impfung) viele Gefangene mit giftiger Materie habe impfen lassen, in Folge dessen ungefähr hundert den Arm und zweihundert das Leben verloren hätten. Trotz alledem finden sich in Newyork Stimmen, und leider sogar in deutschen Journalen, die diesen Mann zu entschuldigen suchen.

Anmerkung: Am 9. April 1865 endete mit der Kapitulation der Südstaatenarmee nach vier Jahren der amerikanische Sezessionskrieg. Um die Versöhnung der Nation voranzutreiben, verzichtete man auf groß angelegte Kriegsverbrecherprozesse. Abraham Lincoln wollte nicht zu sehr den Eindruck des militärischen Siegers hervorkehren, sondern stattdessen die Südstaaten wie „verlorene Kinder“ in die Union zurückführen. Einer jedoch, der für seine Grausamkeiten im Südstaatengefangenenlager Camp Sumter in Andersonville berüchtigt war, wurde vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt: Henry Wirz, ein Schweizer, der 1849 wie Zehntausende seiner Landsleute in die USA emigriert war und als Captain der konföderierten Armee im Bürgerkrieg kämpfte. Er dilettierte auch als Assistenzarzt, obwohl seine Medizinkenntnisse nur autodidaktisch erworben war. Als Plantagenverwalter in Louisiana wird er Teil des unmenschlichen Systems der Sklaverei. Er wurde in der Schlacht von Seven Pines mehrfach verwundet, ein Granatsplitter zerfetzte seinen rechten Arm.

Da er nicht mehr an der Front kämpfen kann, wird er zur Bewachung von Abertausenden von Kriegsgefangenen aus dem Norden eingeteilt. Im tiefsten Süden, in Georgia in dem kleinen Ort Andersonville, kommandiert er eines der größten Internierungslager für gefangene Unionssoldaten, der Ort wird berüchtigt als die „Hölle von Andersonville.“ Das Camp war ursprünglich für 10.000 Gefangene geplant, doch im August 1864 finden sich hier 33.000 Männer. Bald stapeln sich in den improvisierten Unterständen die Leichenberge. 30 Gefangene sterben pro Tag: „Ich bringe mehr Yankees um als 20 Regimenter in Lees Armee“. Die meisten Gefangenen erkranken in dem heißen Klima nach wenigen Wochen, sie werden von Ungeziefer geplagt, erhalten verdorbene Nahrung, das Trinkwasser stammt aus einem Bach, der auch als Latrine und Kanalisation dient. Flüchtige werden von Wirz mit Hunden gejagt und in Ketten gelegt. 13.000 Männer sterben hier, ihr Todfeind ist Wirz.

Nach dem Krieg versucht Wirz gar nicht, sich zu verstecken, er ist überzeugt, als einer, der nur seine Pflicht erfüllt habe, davonzukommen. Die Überlebenden stillen ihren Rachedurst nach Kriegsende, die „deutsche Laus“ gerät in Gefahr, auf offener Straße gelyncht zu werden, als die Zeitungen die Verbrechen von Andersonville enthüllen. Die Anklage lautet auf Mord und Verschwörung, am 10. November 1865 wird er öffentlich gehängt. „Ich zweifle, dass ich der Captain Wirz bin, von dem in dem Prozess gesprochen wird“, schreibt er in seinem Gnadengesuch an Präsident Johnson. Er war der einzige Offizier der Südstaaten, der für Verbrechen die Todesstrafe erhielt. Seine Schuld an der Unterernährung ist umstritten, sein Vorgesetzter, General John Henry Winder, der Oberkommandierende aller Gefangenenlager östlich des Mississippi, starb bereits im Februar 1865 und konnte nicht mehr belangt werden. Camp Sumter ist heute rekonstruiert und eine historische Gedenkstätte. Die Ereignisse in dem Lager führten in der Folge zur Gründung des Amerikanischen Roten Kreuzes durch Clara Barton, sie wurde als „Heldin von Andersonville“ bezeichnet.

Quelle: diepresse.com

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DIE RHEINWIESENLAGER
http://www.rheinwiesenlager.de/

😦

Den Zuständen entsprechend kommt es bald nach Einrichtung der Rheinwiesenlager zum Massensterben.

Bacque schreibt:

 In Lagern entlang an den Ufern des Rheins verzeichneten die Armeeärzte vom 1. Mai bis zum 15. Juni 1945 eine erschreckende Sterblichkeitsrate, achtzigmal so hoch wie alles, was sie je in ihrem Leben gesehen hatten. Tüchtig und gewissenhaft  registrierten sie die Todesursachen: so und so viele starben an Ruhr und Durchfall, so und so viele an Typhus, Starrkrampf, Blutvergiftung,, alles in Zahlen, die unglaublich seit dem  Mittelalter  waren. Die medizinische Terminologie selbst reicht nicht mehr ganz aus angesichts der Katastrophe, deren Zeugen die Ärzte wurden. So wurden Todesfälle infolge von Abmagerung und Erschöpfung registriert. …….Herzkrankheit und Lungenentzündung. (Bacque, a.a.O., S. 78 f.)

Allmorgendlich  werden die Toten  aus den Lagern abtransportiert, um in Massengräbern versenkt zu werden.

Ein Zeitzeuge schreibt:

Die Leichen der Verhungerten wurden täglich auf Karren weit außerhalb der Lager in vorbereitete lange Gruben gekippt und in fünf Lagen und langen Reihen aufgeschichtet. Nach Verfüllung mit dem zuvor ausgebaggerten Erdreich erfolgte die Planierung der Massengräber.

Willi Griesheimer, Die Hölle der amerikanischen Kriegsgefangenschaft, Eigendruck, S. 2

Dazu kommen all die Toten, die in dem unergründlichen Schlamm oder in den Latrinen versinken, ohne geborgen zu werden. Aus dem Lager Büderich wird berichtet:

Man schätzte die Verschütteten auf etwa 230 pro Nacht. Niemand konnte die Menschen ausgraben, keiner war registriert worden. Mit Bulldozern ebneten die Amerikaner die Gruben mitsamt den Toten ein …“ s. Lager Büderich, Paul Jäger

 Bacque weist anhand  von Dokumenten und  von Zeugenaussagen  nach, daß in den amerikanischen und später in den französischen Gefangenen- und Arbeitslagern zusammen 800 000 bis eine Million Menschen zu Tode gekommen sind. Ca. drei Viertel der Toten lastet Bacque  den Amerikanern an, also an die 750 000:

Die Zahl der Opfer liegt zweifellos bei mehr als 800 000, beinahe mit Sicherheit bei mehr als 900 000 und durchaus wahrscheinlich bei mehr als einer Million. Die Ursachen ihres Todes wurden wissentlich geschaffen von Armee-Offizieren, die über genügend Lebensmittel und andere Hilfsmittel verfügten, um die Gefangenen am Leben zu erhalten. Hilfe-Organisationen, die versuchten, den  Gefangenen in den amerikanischen Lagern zu helfen, wurde die Erlaubnis  dazu von der Armee verweigert. Das alles wurde  damals verheimlicht und dann unter Lügen verdeckt……..Akten sind vernichtet, geändert oder als geheim unter Verschluß gehalten worden. Dies geht bis auf den heutigen Tag so weiter. (Bacque, a.a.O., S.11)

Die US-Geschichtsschreibung dagegen spricht lediglich von ca. 5000 Toten der Rheinwiesenlagern. Die offizielle Geschichtsschreibung in Deutschland schließt sich an: 5000 Lagertote, höchstens 10 000, auf keine Fall mehr!

Den ganzen Artikel lesen :
http://www.rheinwiesenlager.de/sterben.htm

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https://bilddunggalerie.wordpress.com/2015/05/06/u-soldaten-kampften-im-blutrausch-fur-demokratie-und-freiheit-anderer-volker/

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https://bilddunggalerie.wordpress.com/2015/03/01/101-jahre-deutsche-schuld/

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https://bilddung.wordpress.com/2013/03/29/wahrheit-statt-geschichten/

Über Reiner Dung

BildHauer - BildDung für das VOLK https://bildreservat.wordpress.com/ http://bilddung.wordpress.com/ https://bilddunggalerie.wordpress.com http://pleitegeier-pofinger.blogspot.de/ http://bild-dung.blogspot.com/
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3 Antworten zu Die Hölle in amerikanischen KriegsGefangenenLagern

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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