Operation Hollywood: Gehirnwäsche, Pentagon und das Geflecht hinter der Leinwand (Videos)

Das Weltbild ist weit entfernt von einer Gleichheit aller Menschen und begünstigt die vorherrschenden Amnesien in der Gesellschaft. Anfang der 90er Jahre schätzen an einer Umfrage beteiligte US-Amerikaner die Zahl der Todesopfer des Vietnamkrieges auf durchschnittlich 100.000, während allein die offiziellen Zahlen von 2 Millionen ausgehen. Passend zu den neueren Kriegen in Afghanistan und im Irak befördert Ende 2001 der wesentlich „anspruchsvoller“ produzierte Titel „WE WERE SOLDIERS“ ein Heldenideal, das die gesamte Geschichte des kritischen Vietnamfilms negiert. Nicht einmal im Ansatz scheint es jetzt noch nötig zu sein, so etwas wie eine Rechtfertigung für den Vietnamkrieg zu bieten. Der Film lief bei uns in den Kinos unter der äußerst treffenden Überschrift „Wir waren Helden“ und ist im Nachspann mühelos als Co-Produktion von Hollywood und Pentagon zu identifizieren.

Das Kino ist mit solchen Filmen kein freier Kulturraum mehr. Es ist vielmehr verkommen zu einem staatlich subventionierten Initiationstempel für nationale Mythen und zur propagandistischen Geschichtsfälscherwerkstatt. Wichtige, vom Pentagon geförderte Propagandatitel der 1990er Jahre, aber auch Lebenszeichen aus dem „kritischen Hollywood“ nennt das Schlusskapitel von „Napalm am Morgen“.

http://www.napalm-am-morgen.de/15_Krieg_als_US-Staatskunst.html

27 Treffer für „Pentagon“
http://www.napalm-am-morgen.de/napalm_am_morgen.pdf

https://bilddunggalerie.wordpress.com/2015/06/16/die-hinterlassenschaft-der-usa-heisst-immer-wieder-kriegsverbrechen-dioxin-agent-orange-wirkt-bis-heute-in-vietnam/

Hollywood dreht, Washington zahlt: „Act of Valor“, der jüngste Actionreißer aus Amerika, wurde vom Pentagon nicht nur initiiert. Die Hauptrollen in der Ballerorgie spielen echte Elitesoldaten der Navy Seals. Selten zuvor hatte das US-Militär so viel Einfluss auf die US-Filmindustrie.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/act-of-valor-pentagon-und-hollywood-kooperieren-bei-propagandafilm-a-834889.html

Eng wie selten zuvor arbeiten Hollywoods Drehbuchschreiber und Regisseure mit dem Pentagon zusammen. Politiker und Studiobosse hoffen, dass die patriotische Stimmung, mit der die Filmemacher derzeit das Publikum locken, noch möglichst lange anhält.

Als Strub im März 2000 das „Windtalkers“-Skript las, störte ihn mehr noch als die Enders-Rolle eine Figur, die im Text „Der Zahnarzt“ hieß. Der kriecht über das Schlachtfeld, auf dem sich tote Japaner türmen, und sucht die Münder der Leichname nach Gold ab. Die Episode könnte Francis Ford Coppola für seine Kriegsorgie „Apocalypse Now“ eingefallen sein – auch er wollte damals Pentagon-Hilfe und legte, als sie ihm verwehrt wurde, vergeblich Protest im Weißen Haus ein.

Auf Betreiben Strubs entfiel die surreale Zahnarzt-Szene. Vermutlich ist der Produzent dem Sonderbeauftragten im Pentagon im Nachhinein für den Eingriff dankbar. „Windtalkers“ surft nun geschmeidiger auf der patriotischen Welle mit.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23215496.html
😦
ZahnGoldRaub ist nicht surreal sondern war eine harmlose LeichenSchändung.
https://bilddung.wordpress.com/2014/12/23/brandopfer-unterm-christbaum/
😦

https://bilddung.wordpress.com/2014/02/19/rettet-die-menschheit-vor-hollywood/

Über Reiner Dung

BildHauer - BildDung für das VOLK https://bildreservat.wordpress.com/ http://bilddung.wordpress.com/ https://bilddunggalerie.wordpress.com http://pleitegeier-pofinger.blogspot.de/ http://bild-dung.blogspot.com/
Dieser Beitrag wurde unter BildDung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Operation Hollywood: Gehirnwäsche, Pentagon und das Geflecht hinter der Leinwand (Videos)

  1. Pingback: ‚Blackwater Air‘ ist wieder da – fliegt für die US-Spezialeinheiten in Afrika | BildDung für deine Meinung

Kommentare sind geschlossen.